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Natur & Umwelt

Auf der istrischen Halbinsel ist es gelungen die ursprünglichen natürlichen Werte zu erhalten.

Der von Generation zu Generation vererbte Naturschutz dieses Reichtums wurde zum ungeschriebenen Gesetz auch für die heutige Generation. Wieso sollte man nicht die unberührten von Sonne überfluteten, mit echtem mediterranen Grün reichlich geschmückten Hügel und Wälder, die bis zum Meer reichen, schützen und erhalten?

Der Istrianer nutzt und erhält schon seit vergangener Zeit diese Reichtümer, wobei die Natur damit nicht sparsam war. Mit diesem Fleiß wurde die heute erkennbare Qualität des Olivenöls geschaffen und die Weinrebe, die Weine höchster Güte hervorbringt und die gesunde Nahrung, die in dem unerschöpflichen Boden gedeiht.

Das sanfte mediterrane Klima mit jährlich 2387 Sonnenstunden, das Meer, dessen Wassertemperatur im Sommer bis zu 25° Celsius hat und eine durchschnittliche Lufttemperatur von 25°, beschreiben Istrien unwiderlegbar als ökologisches und gesundes touristisches Ziel.

Um das Umweltbewusstsein auch in den Köpfen der folgenden Generation zu verwurzeln wurde das Projekt "Saubere Umwelt - Istrien" vom Tourismusverband der Region Istrien ins Leben gerufen. Das Projekt beginnt mit dem ersten Tag des Frühlings und endet mit dem ersten Sommertag. Hierbei werden verschiedene Aktivitäten durchgeführt, deren gemeinsames Ziel die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts ist, wobei auf die Sauberkeit der Strände und der Feriensiedlungen besonders geachtet wird. Das Ziel ist, alle Kinder der Grundschulen und Kindergärten, also die jüngsten Generationen, von der Bedeutung der Erhaltung ihres Erbes zu überzeugen. Die Aktion umfasste bis jetzt die Bereinigung wilder Deponien, das Kennenlernen der geschützten Landschaft Istriens, Vermittlung der Kenntnisse über Pflanzenarten, die nur in Istrien heimisch sind, weiters Pflege von Stränden, Wegen und Promenaden.

Geschützte Teile der Natur in Istrien

In Istrien gibt es neben dem einzigen Nationalpark und der Inselgruppe Brioni, noch viele weitere Gegende, die auf eindrucksvolle Weise die Natur Istriens zur Geltung bringen und unter besonderem Umweltschutz stehen:

  • Das Bergmassiv Učka, gleichzeitig auch der höchste Punkt Istriens, wurde zum Naturpark ernannt, weil auf diesem Gebiet mehrere geschützte Pflanzen- und Tierarten existieren.
  • Als besondere Reservate der botanischen Waldvegetation werden der Motovuner Wald und der Wald Kontija geführt.
  • Besondere Meeresreservate sind das Meer und die Unterwasserwelt vom Limfjord
  • Ein besonderes paläontologisches Reservat ist Datule bei Barbariga
  • In Istrien gibt es auch sechs Parkwälder: Zlatni rt, Šijana, Škaraba, Busoler, Halbinsel Kasteja und Hügel Soline bei Vinkuran,
  • Sowie neun geschützte Landschaftsteile: Umgebung von Istarske Toplice bei Buzet, Limfjord, Paziner Schlucht, die Inseln und der Küstenstreifen von Rovinj, das Gebiet Gračišće-Pićan, das Gebiet zwischen Labin, Rabac und der Bucht Prklog, Kap Kamenjak mit dem Meduliner Archipel und das Gebiet der Učka
  • Desweiteren:  fünf botanische Naturdenkmäler: vor allem mehrhundertjährige Bäume,ein zoologisches Naturdenkmal: die Höhle Pincinov, drei geomorphologische: Marcos Grotte, Grotte Podbaredine und Vela Draga unter der Učka, ein geologisches Naturdenkmal: Steinbruch Fantazija und neben der Zypressen-Allee auf dem Friedhof von Rovinj wird noch der Park in Nedescina als Denkmal der Parkarchitektur geführt.

 

Die Höhle von Romuald

Als um die Jahrtausendwende der spätere Heilige Romualdo aus Ravenna in unsere Gegend kam, war er schon für die geschaffenen Wunder und seine hellseherischen Fähigkeiten weit bekannt. Romualdo, ein ehemaliger Angehöriger des Benediktinerordens und später Begründer des Camaldoliordens, baute von 1001 bis 1002 ein Kloster oberhalb des Lim Fjord. Nach erfolgreich beendigter Arbeit beschloss er als Einsiedler zu leben und zog im Sommer 1002 in die nahegelegene Kapitänshöhle am Ufer des Lim Fjord.

Da es sehr leicht war zu dieser Höhle zu gelangen, suchte Romualdo ein neues Zuhause und fand am Nordhang des Berges mit der kleinen Kirche des Hl. Martin, eine 105 m lange Höhle in der man aufrecht gehen konnte. Die Einheimischen glaubten, dass in dieser Höhle Dämonen und böse Mächte hausten und mieden sie. Romualdo war der Erste, der diese Höhle nach langer Zeit betrat. Er verbrachte dort die nächsten zwei Jahre. Den Kontakt zur Aussenwelt erhielt er über einen Hirten aus Jural.

Laut geschichtlichen Eintragungen lebte der Hl. Romualdo am Ende des grössten Höhlenraums. Erst nachdem Romualdo die Höhle im Jahr 1005 verliess, begannen Glaubende sie zu betreten.

Der Lim Kanal

Etwa zwanzig Autominuten nördlich von Rovinj liegt ein schluchtartiges, unter Meerwasser stehendes Karsttal – der Kanal von Lim, auch bekannt als die Bucht oder der Fjord von Lim. Der Lim Kanal ist Teil der 35 km langen Senke Limska draga, die sich beinahe bis zur Stadt Pazin im Zentrum Istriens erstreckt. Der Kanal an sich ist etwas länger als 10 km und wird von beiden Seiten von steilen Berghängen umsäumt, die stellenweise sogar 100 m hoch sind. Der Limsk-Kanal ist auch bekannt für seine Austern und die phänomenale Aussicht.

Das Kap Kamenjak und der Meduliner Archipel

Die ungewöhnlich zerklüftete, südlichste Landzunge der istrischen Halbinsel ist eine der letzten Oasen des Küstengürtels, die ihr ursprüngliches Erscheinungsbild beibehalten hat. Liebliche Buchten und Strände sowie ein kristallklares Meer, lassen dieses Gebiet zu einem außergewöhnlich anziehenden Fleckchen für einen Urlaub in der Natur werden. Auch wenn das Campen in diesem Teil untersagt ist, bietet sich dem Feriengast dennoch eine Gelegenheit, auf unterschiedlichste Weise die Schönheiten des Kamenjak zu genießen. Entlang des Kaps führt nämlich einer der sechs gekennzeichneten istrischen Radwege. Er erfordert keine größeren Anstrengungen, so dass auch schon die jüngsten Radler, bei einer gemächlichen Fahrt, die Schönheiten und Aussichten genießen können. Der Besucher und Wanderer, kann aber auch einen ganzen Tag auf dem Kamenjak verbringen, um zu Fuß seine Schönheiten zu bewundern.

Dieser vorspringende Teil der Küste bietet aber auch all denen eine besondere Gelegenheit, die den Sommersport bevorzugen. Die hier zusammentreffenden starken Meeresströmungen beschränken das Tauchen nur auf gut vorbereitete professionelle Tauchgänge, die unbedingt unter der Begleitung von einheimischen erfahrenen und autorisierten Tauchern stattfinden sollten.

Der Wald von Motovun und Istarske toplice

Autochthoner mediterraner Hartholzauwald auf Alluvialboden. Besonders bedeutende Gegend im Hinblick auf Naturwissenschaft, Wirtschaft (Trüffeln), Kulturgeschichte (Wald des hl. Markus, Trüffel), Freizeit und Fremdenverkehr.

Der Wald von Motovun, der sich über das Tal des Flusses Mirna erstreckt, ist der bekannteste Ort für Trüffel, die unterirdischen Pilze, denen aphrodisische Eigenschaften zugeschrieben werden, und Standort der größten und am meisten geschätzten aller Trüffel - der Weißtrüffel. Die istrische Weißtrüffel hat wegen der spezifischen örtlichen Klimabedingungen einen einmaligen Geschmack und ein hervorragendes Aroma.

In der Nähe befindet sich das Thermalbad Istarske toplice mit Heilquellen.

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